Wir bieten Drupal-Kurse an - und wollen, daß Sie davon profitieren.
Seit ein paar Jahren ist der Bekanntheitsgrad von Drupal rasant gestiegen und viele interessieren sich deshalb dafür. Das freut uns, denn wir meinen, es ist das beste - aber das beste ist subjektiv, also kann es nur das beste sein für spezielle, hier unsere, Anwendungen und Ansprüche.
Aber ist es das richtige System für SIE?

Drupal kann man nicht an einem Wochenende lernen, eher in einem halben Jahr = sechs Monaten.
Damit Sie nicht in eine Sackgasse geraten, hier ein paar Punkte:

Es gibt Seiten mit html/css (zu Fuß oder mit Dreamweaver) und Seiten mit CMS (content management systems).

Html biete sich für Seiten an, bei denen selten etwas geändert wird, Vorteil: wenig bis kein Wartungsaufwand.

CMS ist sehr flexibel, man kann sehr schnell neuen Inhalt einfügen und das unabhängig vom Ort und von vielen Leuten gleichzeitig. Dafür muß es regelmäßig gewartet werden, vor allem Sicherheitsupdates und backups, wenn viele Leute die Seite bearbeiten. Für CMS braucht man eine Datenbank im web Paket des Providers, meisten nicht im kleinsten Paket vorhanden.

Die bekanntesten Open Source (also kostenlosen) CMS sind zur Zeit:
Wordpress - für blogs, einfacher Einstieg, auch als vorgefertigte Blog-Seiten
Joomla! - für relativ schnelle, flexible Seiten, sehr verbreitet, viele Zusatztools
Drupal und Typo3 - für anspruchsvolle, individuelle Seiten;
Typo3 besonders für Agenturen, eigene Scriptsprache nötig
und last but noch least:
Homepage Baukästen wie sie die Provider anbieten bzw spezielle Anbieter und zusammenklickbar.
Ich habe hiervon bisher nur weebly.com ausprobiert, das ist auf Englisch.
Ein Kursteilnehmer erwähnte ein deutsches: www.jimdo.de
Ich würde darauf achten, daß sie nicht rein mit flash aufgebaut werden, denn flash wird von mobilen Geräten mit iOS nicht unterstützt. Testen kann man das ganz leicht: Flash im Browser deaktivieren - so wie ich, dann sieht man nur eine weiße Seite mit dem Hinweis: flash. Mit einem Zusatztool kann man das dann in html5 sehen, aber das zu erklären würde hier zu weit führen.

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Wegen des erhöhten Lernaufwands lohnt es sich weniger für kleine, statische Seiten. Will man sich mehr mit dem Thema beschäftigen, kann man wohl kein flexibleres System finden. Dann lohnt sich auch die Einarbeitungszeit. Hier gilt: üben, üben, üben.

Es fängt an bei der Modularität, die einen flexibel Features hinzufügen läßt bis zur Rechteverwaltung, d.h., wer darf was lesen bzw schreiben - bis hin zur einzelnen Seite.

Wie bei den meisten Sachen im Internet sollte man mit englischen Begriffen vertraut sein, was nicht bedeutet, daß man Shakespeare lesen können muß. Es gibt eine deutsche Übersetzung, aber sobald man auf Fehlersuche geht, wird es englisch, da die Entwickler aus aller Welt kommen.

Auf Dauer benötigt man um flexibel zu sein und Änderungen vornehmen zu können, Kenntnisse in:
HTML "zu Fuß"
CSS = Cascaded Style Sheets
PHP
MySQL
JavaScript/jQuery Webserver
Webserver Betriebssystem, oft linux
Apache

Zusammenfasung Vorteile eines CMS
Eine längere Zeit für Vorplanung und Aufbau der Seite rechnet sich, wenn dafür nachher die Editoren Daten/Texte/Fotos eingeben können, ohne große Vorkenntnisse und ohne das Design zu zerstören.